Beschwerden und Deformitäten am Fuß
Als Fußdeformitäten
bezeichnet man dauernde, die Funktion be-
hindernde Abweichungen
von der normalen Fußform, die entweder
angeboren sind oder sich erst im Laufe des Lebens entwickeln.
Diese Probleme können an allen Teilen des Fußes auftreten,
z.B.
Zehen, Ferse, Mittelfußknochen. Bekannt sind Deformitäten, die das
Fußgewölbe
betreffen, wie etwa der Plattfuß (abgeflachtes Längs-
gewölbe)
oder der Hohlfuß (extrem hohes Längsgewölbe).
Sehr
oft gibt es auch Fehlstellungen der Zehen, wie z.B. bei der Ballen-
großzehe,
die sich durch das starke Heraustreten des Köpfchens
des
ersten Mittelfußknochens
zur Innenseite des Fußes kennzeich-
net. Solche Deformitäten
können nicht nur große Schmerzen aus-
lösen, sondern
auch erhebliche Funktionseinschränkungen des
Fußes
mit sich bringen. Für viele Patienten
ist darüberhinaus natür-
lich auch der unschöne
optische Eindruck eine Belastung. Eine
operative Korrektur ist
in den meisten Fällen die einzige Lösung,
um eine langfristige
Verbesserung oder sogar völlige Wieder-
herstellung zu erreichen.
Operation am Fuß
Nach eingehender Untersuchung, welche u.a. ein ausführliches
Gespräch über die medizinische Vorgeschichte des Patienten
und
aktuelle Symptome sowie die Prüfung der Beweglichkeit
und Rönt-
genaufnahmen des betroffenen Fußes umfasst,
wird das Ausmaß
der Erkrankung festgestellt. Je nach
Befund kommen verschiedene
Behandlungsmethoden in Betracht. Chirurgische
Eingriffe können,
je nachdem, in regionaler Anästhesie oder aber auch in Vollnarko-
se stattfinden.
Abhängig
von Art und Ausmaß dauert ein Eingriff am
Fuß im
Schnitt ca. 30 bis 60 Minuten. Stationäre Aufenthalte begren-
zen
sich bei normalem Heilungsverlauf auf 4-5 Tage,
je nach Fall.
Mit speziellen krankengymnastischen Übungen
zur Unterstützung
von Heilung und
Beweglichkeit wird in der Regel am Tag nach der
Operation begonnen.
›› Nach der Operation – Ärztliche
Ratschläge
Vorbeugung
Zur Vorbeugung von nicht-angeborenen
Fußdeformitäten
ist auf je-
den Fall das Tragen von gut passendem Schuhwerk zu
empfehlen.
So werden Druckreizungen und die Begünstigung
von Fehlstellun-
gen vermieden. Sind bereits Anzeichen von Fehlstellungen
bemer-
kbar, sollte in Zusammenarbeit mit dem Arzt und dem Orthopädie-
Techniker
versucht werden, durch das Tragen von passenden Ein-
lagen oder ähnlichen Hilfsmitteln eine Verschlimmerung zu verhin-
dern. Auch das Barfußlaufen ist vorteilhaft, wenn es darum geht,
Fußdeformitäten
vorzubeugen.
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Fusschirurgie
• Hallux Valgus
Neues OP-Verfahren ermöglicht eine frühe Vollbelastung
nach
der Korrektur der Ballenfehlstellung der Großzehe
• Korrektur von Ballen-, Hammer-
und Krallenzehen
• Behandlung von Fersensporn
• GZGG-Arthrodese
oder Lapidus-Operation
• Achillessehne
• Haglund-Ferse
• Morbus Ledderhose
• Morton-Neurom
• Tarsaltunnelsyndrom
• Ärztliche Ratschläge
für die Zeit nach einer Fuss-Operation









Der Fuß setzt sich zusammen aus der