Das künstliche Kniegelenk
Vorteile des Gelenkersatzes
Durch die Operation wird eine außerordentliche
Verbesserung der
Lebensqualität erreicht. Starke Schmerzen im Knie, die vor dem
Eingriff selbst die geringsten Aktivitäten begleitet haben, werden
durch das künstliche Gelenk weitgehend, in den meisten Fällen
sogar
total ausgeschaltet. Die täglichen Arbeiten können wieder
problemlos
verrichtet werden. Mit Hilfe einer sorgfältigen und auf
die individuellen
Bedürfnisse abgestimmten Rehabilitation wird
selbst die Ausübung einiger Sportarten wieder ermöglicht (Golf, Wandern, Schwimmen, Radfahren, Tanzen, usw.). Aufgrund der
Verwendung fortschrittlicher Prothesenist mit einer langen Lebens-
dauer des künstlichen Gelenks,
oft bis zu 20 Jahren, zu rechnen.
Aber auch das Auswechseln einer "alten" Prothese
ist heutzutage
schon ein Routineeingriff. Erfahrene Operateure auf dem neuesten
Stand der Entwicklung, sowie die Verwendung hochwertigen,
ver-
träglichen
Materials sind entscheidend für das gute Gelingen der
Operation.
Eingriff und Operationstechniken
Üblicherweise findet der
Eingriff unter Vollnarkose statt und dauert,
je nach Fall, ca. eineinhalb bis zwei Stunden. Der Schnitt wird
an
der vorderen Seite des Kniegelenks ausgeführt. Während der
Ope-
ration werden die erkrankten Knochen- und Knorpelteile, inklusive
Meniskus, entfernt und der verbleibende Knochen für die Aufnah-
me der
künstlichen Komponenten vorbereitet. Die
Prothese besteht
meist aus drei Teilen:
dem Implantat für den Oberschenkelknochen,
dem Implantat für den Unterschenkelknochen und dem Knieschei-
benersatz. Bei
der Einpassung der Komponenten ist schon
heute in
vielen Fällen die Computernavigation behilflich.
Die neue Technik
ermöglicht ein genaues
Ausmessen des Gelenks und berechnet
und begleitet detailliert
den günstigsten Weg zur Positionierung der
Prothese.
Maßnahmen nach der Operation
Bereits einige Stunden nach
der Operation ist es möglich,
kurz auf-
zustehen. Am Folgetag können dann schon die ersten Laufversu-
che
unternommen werden. Spezielle krankengymnastische Übun-
gen,
die auch während des anschließenden Rehabilitationsaufent-
halts
und zu Hause durchgeführt werden, unterstützen maßgeblich
die schnelle Wiedererlangung der Mobilität. Schon wenige Wochen
nach der Operation können die normalen
Aktivitäten wie Hausar-
beiten, Autofahren, Spazierengehen usw. wieder
aufgenommen
werden. Wichtig ist hier jedoch die genaue Einhaltung
der ärzt-
lichen und krankengymnastischen Vorschriften, z.B. welche
Bela-
stung des Knies zu welchem Zeitpunkt erfolgen darf und in
welcher
Form bestimmte Bewegungen auszuführen sind.
Schlittenprothese
Die Schlittenprothese ist eine gute Behandlungsalternative bei der
einseitigen
Kniegelenksarthrose. Sie kommt vor allem bei der soge-
nannten schweren Varusgonarthrose (O-Bein) zum Einsatz wenn
der Knorpel
hauptsächlich auf der Innenseite schwer geschädigt ist.
Da heute
ein minimal-invasiv einsetzbares Implantat zur Verfügung
steht, kommt
man mit einem kleinen Schnitt aus. Dadurch ist die
Wiederherstellung sehr
viel rascher möglich und dauert normaler-
weise
kaum länger, als nach einer Meniskusoperation.
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Orthopädische Chirurgie am Knie
• Arthrose am Knie
• Gelenkknorpelschaden
• Kreuzbandriß/
Kreuzbandplastik
• Knie-Endoprothetik
• Meniskus
• Korrektur von X- oder
O-Beinen
• Arthroskopische Knie-OP









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